Wie alles begann

ENDE 2013 – “DO IT YOURSELF!”

Auf der Suche nach einem kleinen Schreibtisch, fanden wir die Liebe zum Beton. Denn nichts, was uns gefiel, entsprach der passenden Größe. Also entschieden wir: “Bauen wir ihn einfach selbst – aus Beton.” Gesagt, getan. Der erste Betontisch war gegossen. Damals noch in unserer Küche. Dass daraus mal unser eigenes Unternehmen entstehen würde, hätten wir zu diesem Zeitpunkt nicht gedacht.

MITTE 2014 – “CAN YOU IMAGINE?”

Manchmal muss man einfach anfangen, dran bleiben und seinem Gefühl folgen. Aufgrund des positiven Zuspruchs und dem Spaß, den wir bei der Sache hatten, wurde kurzerhand ein 13m² “kleiner” Kellerraum zur Werkstatt umfunktioniert. Regale, kleiner Gießtisch, Materialien, Werkzeuge, kein Waschbecken – grob gesagt: es war ein Chaos. Aber: die Ideen sprudelten nur so und alles, was wir sahen, zündete bei uns neue. So entstanden hier unsere ersten Produkte. Und nicht nur das, sogar Auftragsarbeiten für zwei Cafés wurden dort von uns umgesetzt. Unmöglich ist eben nur, was man nicht versucht.

2015 – “LET THE SHOW BEGIN!”

Um uns endlich mal nach draußen zu wagen und unsere Produkte einem Publikum zu zeigen, fuhren wir Anfang 2015 auf unseren ersten Stijlmarkt in Mainz. Total aufgeregt, übernächtigt (3 Tage nicht geschlafen) und mit viel zu viel im Gepäck. Unser Standdesign: völlig schwarz – im Nachhinein betrachtet, nicht die beste unserer Ideen. Trotzdem: Unsere Sachen kamen gut an. Wir hatten bis dato allerdings nur Visitenkarten mit einer Webseite darauf, die noch nicht existierte. Oder nur halbfertig. Das musste also schnell gemacht werden. Aber wie es so schön heißt: “Es kommt meistens anders, als man denkt” und “gut Ding will Weile haben.” Die Webseite ging tatsächlich erst im November 2015 online. Dafür jedoch mit voller Freude und bereits schon einigen, ungeduldigen Fans.

2016 – “SPACE LIMITS”

Ende 2015 startete unsere Webseite und uns wurde von Woche zu Woche bewusster: Der Kellerraum tut´s nicht mehr lange und neben dem Beruf wird das auch langsam eng. Eine richtige Werkstatt musste her und der Job wurde gekündigt. Aber was Kleines in Frankfurt zu finden, ist erstmal gar nicht so einfach. Zum Glück war ein befreundeter Schreiner auch gerade auf der Suche. Und so wurde im Mai 2016 kurzerhand eine schnuckelige Werkstatt von knapp 66m² zur Produktions-WG. Hier entstanden unter anderem die Betontheken für das Café Talbub (F) & BLCKBRD (OF), sowie die große Bodenfliese für die Frankfurt School of Finance and Management. Was uns erneut an unsere (Raum)Grenzen brachte. So machten wir uns bereits nach nur 5 Monaten wieder auf die Suche nach einem neuen Standort.

MITTE 2017 – “WHAT SHALL WE DO?”

Nach ewiger Suche standen wir kurz vor der Heimatlosigkeit. An Plan B – das Unternehmen auf Eis zu legen – wurde bereits gefeilt. Denn: Wir hatten zwar endlich was gefunden, aber die neue Halle wurde aus tragischen Gründen nicht frei und blieb monatelang vollgestopft vom Vormieter. Die Mietvertragsverhandlungen zogen sich ewig in die Länge und zu guter Letzt: mussten wir nach mehrmaligem Verschieben unseres Umzugs nun wirklich aus der alten Werkstatt ausziehen. Denn ein LKW fuhr in die Nebenräume – Gebäude einsturzgefährdet. Wenn es kommt, dann kommt´s richtig. Wie sollte es nur weitergehen?