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Warum unser Beton besser ist als sein Ruf

Der Jungle Blog

Warum unser Beton besser ist als sein Ruf

„Beton ist schlecht für die Umwelt und treibt die CO2-Emission in die Höhe“.

Mit diesem oder ähnlichen Sätzen werden wir immer wieder konfrontiert. Deshalb wollen wir Aufklärung schaffen, wie viel CO2 -Emissionen unsere Schmuckstücke aus Beton wirklich erzeugen und was wir als Unternehmen tun können, um möglichst umweltschonend zu produzieren. 

Das Wichtigste zuerst: Uns ist bewusst, dass Schmuck ein Luxusgut ist und nicht komplett ohne CO2- Emissionen hergestellt werden kann. Für alle, die Wert auf besondere Schmuckstücke legen und denen ein bewusster Umgang mit der Umwelt wichtig ist. 

Wie viel CO² Emissionen erzeugen unsere Betonteile also? Um euch einen anschaulichen Vergleich zu schaffen: Pro Kalenderjahr erzeugen all unsere Betonteile soviel CO² Emissonen (9360kg CO²-Äq.*) wie vier Kästen Mineralwasser mit jeweils 12 Glasflaschen.

 

*1 Betrachtung des CO2- Äq. für den Zementanteil aller zurzeit im Sortiment verkauften Betonprodukte im Zeitraum von einem Jahr.

 

 

Warum Beton überhaupt in der Kritik steht, wie sich unsere CO2-Bilanz zusammensetzt und was wir als Unternehmen tun können, um unsere CO2- Emission zu minimieren, lest ihr im folgenden Blogartikel.


Wie umweltschädlich ist Beton?

Noch nie hat Beton das moderne Städtebild so sehr geprägt wie heutzutage. Durch die hohe Nachfrage steigt auch die Aufmerksamkeit und die Kritikbereitschaft bezüglich seiner Auswirkungen auf die Umwelt. 

In der Kritik stehen hauptsächlich die Bestandteile Zement und Sand.

Denn Zement (üblicherweise die Sorte Portlandzement) hat ein hohes Treibhauspotential (GWP- global warming potential), und erzeugt pro gewonnene Tonne des Materials 800 kg CO2-Äq*.  Der Grund dafür ist die aufwendige Herstellung, wie beispielsweise die Gewinnung des benötigten Rohstoffes Kalkstein aus Steinbrüchen, sowie dessen Entsäuerung, der Brennvorgang im Hochofen bei hohen Temperaturen (1450°C), die dafür zusätzlich benötigten Brennstoffe und letztendlich der Transport. 

Ein weiterer kritischer Bestandteil von Beton ist Sand. Denn auch Sand gilt als schwindender Rohstoff. Aber er ist nicht nur Bestandteil von Beton, wir verbrauchen bereits im Alltag auch mehr Sand als gedacht. Nach aktuellen Schätzungen liegt der tägliche Verbrauch bei 18 kg pro Kopf. Im Vergleich: Wir benötigen für ein Jahr Betonschmuckproduktion circa 17,8 kg Sand, also weniger als in einem handelsüblichen Sandsack (25 kg) aus dem Baumarkt enthalten ist und damit weniger als der tägliche pro Kopf Verbrauch.

 

 

Was bedeutet das CO2- Äquivalent?
*Das CO2-Äquivalent ist eine Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung (das Erwärmungspotential - GWP) von unterschiedlichen Treibhausgasen auf unsere Umwelt.
Es handelt sich dabei um einen Index welcher die Erwärmungswirkung einer bestimmten Menge eines Treibhausgases über einen festgelegten Zeitraum (meist 100 Jahre) im Vergleich zu derjenigen von CO2 ausdrückt.  CO2 hat dabei ein GWP von 1, woran sich die Auswirkungen anderer Stoffe/ Gase messen lassen. Hat ein Gas, oder Stoffgemisch beispielsweise die gleiche Treibhauswirkung wie zwei Kilogramm Kohlenstoffdioxid, so liegt sein CO2-Äquivalent bei 2 kg CO2.

 

 

Hightech Beton – warum er dem Bau Beton überlegen ist

Hättest du erwartet, dass ein Betonanhänger der Halskette Mary, bezogen auf den CO2-Ausstoß des Zementgehalts, einen kleineren GWP Wert eines Shot-Glases (20ml) Mineralwasser hat? 

 

 

Das liegt unter anderem daran, dass wir nicht den handelsüblichen Portland Zement verwenden, sondern CSA (Caliumsulfoaluminat) Zement. Dieser Zement hat einige Vorteile bezogen auf seinen GWP:

  • Er benötigt weniger Kalkstein 
  • Er hat eine geringere Brenntemperatur. 
  • Er ist weicher und dadurch wird weniger Energie für die Vermahlung des Klinkers benötigt. 
  • Er verbraucht gegenüber dem Portland Zement 30 % weniger CO2-Emission (587,0 kg CO2- Äq*. pro Tonne Zement.)

 

    * Betrachtet werden dabei nur folgende Prozessschritte: Rohstoffversorgung, Transport und Herstellung des Materials.

     

    Bei unserer Produktion muss zudem nur die Rohstoffversorgung, der Transport und die Herstellung des Baustoffes betrachtet werden, anders als im Baugewerbe. Hier müssen nämlich zusätzlich Faktoren wie die Entsorgung, Erneuerung etc. beachtet werden.  

    Aber wir versuchen auch in anderen Bereichen, unseren CO2-Abdruck möglichst gering zu halten.


    Ein Schmuckstück = Ein gepflanzter Baum

    Wir sind sehr stolz darauf, neben den regional bezogenen Zutaten und geringen Transportwegen für unsere Produkte, auch der Umwelt einen Teil zurückgeben zu können. Denn für jedes Schmuckstück, dass in unserem Onlineshop gekauft wird, pflanzen wir gemeinsam mit der Non-Profit Organisation onetreeplanted“ einen Baum und konnten dadurch bereits 16778 Bäume pflanzen. * Auf ein Jahr gerechnet, können in Zukunft ca. 250.000 kg CO2 gebunden werden. 

     

     

    *Man schätzt, dass eine gepflanzte Buche im Jahr ca. 12,5 Kilogramm CO2 bindet. Allerdings ist dieser Wert stark abhängig von der Baumart und der damit verbundenen Holzdichte, dem Standort und dem Alter.   
    *Die gesamte ökobilanzielle Berechnung bezieht sich auf den CO2-Fußabdruck des von uns verwendeten Zements, da es sich hierbei um den kritischsten Rohstoff handelt. Unberücksichtigt bleiben die Energieströme für die Betreibung der Maschinen zur Herstellung des Endproduktes, die Wasserzugabe, die Gesteinskörnung, der Sand, sowie der Versand zum Kunden in dessen Ökobilanzierungen.
    *Abhängig von Rohstoffgewinnung, Transport und Zubereitungsart, Schätzungen des Kaffeeproduzenten „Tchibo“

     

    Quellen
    Dieser Artikel entstand mittels Datenerhebung durch das InformationsZentrum Beton GmbH, sowie durch die Beziehung folgender Onlinequellen:

    Beton- und Stahlbetonbau
    Statista
    a tip: tap e.v.
    ZDF
    PCF Pilotprojekt Deutschland
    WELT
    WELT
    co2online
    Edelmetall Blog
    Handelsblatt

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